Der wichtigste Faktor für die Hautalterung:
UV-Strahlung, Lichtalterung
70 % der Hautalterung sind auf Lichtalterung zurückzuführen.
UV-Strahlen schädigen das Kollagen in unserem Körper, das für ein jugendliches Aussehen der Haut sorgt. Wenn das Kollagen schrumpft, verliert die Haut an Elastizität, erschlafft, wirkt fahl, hat einen ungleichmäßigen Hautton, kann Hyperpigmentierung und Pigmentflecken aufweisen und weitere Hautprobleme entwickeln.
Das breite Sonnenspektrum wird in UVA und UVB unterteilt. UVB-Strahlen haben kurze Wellenlängen und können nur die oberste Hautschicht verbrennen, da sie nicht tiefer in die Haut eindringen können; UVA-Strahlen hingegen haben lange Wellenlängen und können durch Glas dringen und tiefer in die Haut eindringen, wodurch das Kollagen geschwächt und Faltenbildung verursacht wird.
Vereinfacht gesagt, führt UVA-Strahlung zu Hautalterung, UVB-Strahlung zu Sonnenbrand, und ultraviolettes Licht kann die Zell-DNA schädigen, die Aktivität von Fibroblasten verringern und die Kollagensynthese blockieren, was zu Zellmutationen, Alterung und Apoptose führen kann. UV-Strahlung ist also überall vorhanden, egal ob es sonnig oder bewölkt ist – ein guter Sonnenschutz ist unerlässlich.

Der zweitwichtigste Faktor der Hautalterung
Oxidative freie Radikale
Das Schlüsselwort für freie Radikale ist „Sauerstoff“. Wir atmen bei jedem Atemzug etwa 98 bis 99 Prozent Sauerstoff ein; er wird benötigt, um die Nahrung, die wir zu uns nehmen, zu verbrennen und kleine Moleküle freizusetzen, die unsere Zellen verstoffwechseln können. Außerdem wird dabei viel Energie freigesetzt, damit unsere Muskeln arbeiten können.
Doch vielleicht nehmen 1 oder 2 % des Sauerstoffs einen anderen, gefährlichen Weg – diese geringe Menge Sauerstoff, oft als freie Radikale bezeichnet, greift unsere Zellen an. Mit der Zeit summiert sich dieser Schaden.
Am auffälligsten sind die Zeichen der Hautalterung. Unser Körper verfügt über einen Abwehrmechanismus, der die durch freie Radikale verursachten Zellschäden repariert. Wenn sich jedoch freie Radikale schneller ansammeln, als die Körperzellen sie reparieren können, altert die Haut allmählich.
Das obige Bild zeigt echtes Hautgewebe unseres Körpers. Man kann deutlich erkennen, dass die obere Epidermis dunkler und die darunter liegende Dermis etwas heller ist. In der Dermis wird Kollagen produziert, und die Zellen, die Kollagen produzieren, heißen Fibroblasten – sie sind die Kollagen produzierenden Maschinen.
Die Fibroblasten in der Bildmitte sind die eigentlichen Zellzellen, und das sie umgebende Spinnennetz besteht aus Kollagen. Kollagen wird von Fibroblasten produziert, und junge Haut ist ein dreidimensionales, dicht gewebtes Kollagennetzwerk. Die Fibroblasten ziehen kraftvoll an den Kollagenfasern und verleihen der jungen Haut so ihre volle und glatte Textur.
Und die alte Haut, Fibroblasten und Kollagen verbinden sich. Der Zerfall der alternden Fibroblasten führt oft dazu, dass Kollagen nicht mehr eindringen kann. Mit der Zeit beginnt auch die Haut zu altern. Das ist es, was wir oft als Hautalterung bezeichnen. Wie können wir die Oxidation der Haut bekämpfen?
Neben der verstärkten Beachtung von Sonnenschutzmitteln können wir auch Hautpflegeprodukte mit Vitamin A, Vitamin E, Ferulasäure, Resveratrol und anderen Inhaltsstoffen verwenden; außerdem können wir in der Regel mehr farbenfrohe Obst- und Gemüsesorten essen, wie zum Beispiel Tomaten, da Tomaten reich an Lycopin sind.
Es kann Sauerstoff gut aufnehmen und oxidativem Stress vorbeugen. Sie können auch mehr Brokkoli essen, Brokkoli enthält einen Bestandteil namens Senfölglykoside. Nach der Aufnahme werden diese Inhaltsstoffe in der Haut gespeichert, sodass sich die Hautzellen selbst schützen können. Diese Obst- und Gemüsesorten können die Widerstandsfähigkeit der Zellen gegen die Hautalterung fördern.
Der drittwichtigste Faktor der Hautalterung
Hautglykation
Die Glykation wird fachsprachlich als nicht-enzymatische Glykosylierungsreaktion oder Melad-Reaktion bezeichnet. Das Prinzip beruht darauf, dass reduzierende Zucker ohne Enzyme an Proteine binden. Diese Bindung ist hochgradig reversibel, und reduzierende Zucker und Proteine durchlaufen eine langwierige Oxidations-, Dehydrierungs- und Umlagerungsreaktion, die zur Bildung von späten Glykosylierungsendprodukten, kurz AGEs, führt.
AGEs sind eine Gruppe irreversibler, gelblich-bräunlicher, assoziierter biologischer Abfallprodukte, die enzymatisch nicht abgebaut werden und zu den Hauptursachen der menschlichen Hautalterung zählen. Mit zunehmendem Alter reichern sich AGEs im Körper an, was zu einer Verhärtung der Blutgefäßwände, einem Ungleichgewicht im Knochenstoffwechsel mit der Folge von Osteoporose und dem Abbau von Kollagen- und Elastinfasern in der Dermis führt und somit die Hautalterung beschleunigt. Die durch Glykation verursachte Hautalterung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Zucker zerstört gesunde Proteine und wandelt junge Proteinstrukturen in alte um, was zur Alterung und zum Elastizitätsverlust der Kollagen- und Elastinfasern in der Dermis führt.
Veröffentlichungsdatum: 29. Mai 2024










